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    Über Peter Mannsdorff

    Peter Mannsdorff, Jahrgang 1957, studierte von 1976 – 85 Romanistik und Germanistik an der FU Berlin, in den Semesterferien arbeitete er als Betreuer in deutsch-französischen Kinder- und Jugendlagern; 1978 unterrichtete er in Grenoble als Austauschlehrer an einem Lycée. Seit 1990 schreibt er intensiv.

    Für ihn ist das Schreiben die Möglichkeit, Seelenarbeit zu leisten, nicht zuletzt, um auf Spurensuche nach Erschütterungen zu gehen, die ihn in der Vergangenheit belastet haben.
    Darüber hinaus schreibt er Geschichten des Alltags auf, am Ende hat er eine Mischung aus Fiktivem und einem Mosaik aus selbst Erlebtem. Im Leben hielt Peter Mannsdorff oft Träume für die Realität. Um diese Vermischung von Tatsachen und Illusionen zu beenden, entdeckte er seine Neigung zur Kinder- und Jugendliteratur. In diesem Genre gelingt es ihm, auf dem Computerbildschirm Traum und Wirklichkeit miteinander zu verweben und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

    In seinen Kindertexten transportiert Peter Mannsdorff auch ernsthafte Themen kindgerecht, nicht ‚babyhaft’, denn sein Anspruch ist es, Kinder wie junge Erwachsene zu behandeln, die mitdenken und miturteilen können. Deshalb sind seine Kinderbücher auch gut lesbar für Erwachsene. So schrieb er die beiden Bücher über Henriette, („Die Sternenpflückerin I und II“) die gemeinsam haben, dass die Heldin eine Reise von der Wirklichkeit in eine Fantasiewelt macht.

    In die „Mutter aus der Schatzkiste“ kommt ein Junge auf die Spur seiner leiblichen Mutter, und „Wind um Willi“ ist der Kinderkrimi aus einer therapeutischen WG, aus der ein kleiner Junge entführt wird.

    „Sira – mein Freund Jonas“ erzählt von der Freundschaft zwischen einem tunesischen Flüchtlingskindes und einem deutschen Jungen.

    In seinen neuesten Jugendromanen im Verlag Monika Fuchs erzählt Peter Mannsdorff aus dem Leben eines Jungen, der ungewollte Abenteuer mit seinem manisch-depressiven Vater erlebt („Party im Kopf“) und beschäftigt sich mit dem Problem der Jugendobdachlosigkeit in Berlin. („Auf Platte").

    Aber auch in der Erwachsenenliteratur ist der Peter Mannsdorff unterwegs. Angeregt von eigenen Erlebnissen, schrieb der Autor eine Kriminalnovelle über die Gentrifizierung. („Höllisches Hell“)

    Peter Mannsdorff hält häufig Lesungen aus seinen Büchern, nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten Deutschlands. Wer interessiert an einer Lesung mit ihm ist, möge sich melden unter p.mannsdorff@t-online.de