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T r e i b e n i m S t r u d e l d e r
Z e i t |
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Treibend im Strudel der Zeit ... |
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| Romanfragmente |
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die Deportation eines jungen Berliners |
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zur Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges |
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nach dessen Tagebuchaufzeichnungen |
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Lebenswege aus zwei Generationen (Teil I) |
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"Treibend im Strudel der Zeit" basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen von Andrej Mannsdorff, der damit ein Zeitmonument geschaffen hat, das sein Sohn literarisch "restauriert" hat, damit es für spätere Generationen in einem zügigen Fluss gelesen werden kann.
Franz Wundersee wird 1944 als Halbjude nach Westen zum Bunkerbau deportiert. Freunde findet er schnell. Sie halten zusammen, diskutieren, philosophieren und erzählen aus ihrem Leben. Noch nie hat Franz solch ein intensives ‚Wir-Erlebnis' verspürt, das ihn die Gefahren, die auf sie zukommen, beiseite schieben lässt. In Boulogne-sur-mer müssen sie oft unter Lebensgefahr Bunker gießen ... unter Lebensgefahr, weil die alliierten Bomber sie in dem flüssigen Beton wie Insekten zerquetschen würden, sollten Franz und seine Leidensgenossen getroffen werden.
Dann kommt die Invasion. Die Deutschen flüchten ostwärts. Auch die Bunkerbauer ziehen sich unter Bewachung zurück. Was haben die Nazis noch mit den Halbjuden vor? Kommen die Herrenmenschen etwa auf den hirnrissigen Einfall, sie noch ‚fünf vor zwölf' umzubringen?
Franz will mit einem Freund türmen, doch findet sich kein geeigneter Augenblick. Was, wenn sie von der Militärpolizei aufgestöbert würden. Entscheidende Augenblicke in einem jungen Menschenleben ...
Nicht nur spannende Handlung macht den Inhalt aus, sondern auch die humanistischen Überlegungen zum Beispiel zur politischen Situation der Nachkriegszeit, die schon vom Kalten Krieg geprägt ist ... Und gerade in diesem Krieg will sich Franz Wundersee nicht zwischen den großen ideologischen Auseinandersetzungen als kleines Individuum zermalmen lassen. Er will im Kleinen für die Ideale einer menschlicheren Gesellschaft wirken und beschließt, Lehrer zu werden.
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