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S c h r e i b e n d i m K ä f i g d e r Z e i t |
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Schreibend im Käfig der Zeit |
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| Bericht einer Aufarbeitung |
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| Psychose muss nicht immer Sackgasse sein |
| Lebenswege aus zwei Generationen (Teil II) |
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Der Berliner Student Alexander Wundersee macht während seines Studiums in der Pariser Nationalbibliothek eine Entdeckung, die in seinem weiteren Leben für ihn sehr wichtig sein wird - aber nur für ihn. Keine Menschenseele interessiert sich für die vergessene Zeitung von 1945.
Alexander flüchtet in eine Welt mit anderen Gesetzen und wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Nur das Schreiben hilft. Er muss schreiben, um seelisch zu überleben. Nach 25 Jahren erst ist er bereit, sich ernsthaft mit seinem Thema wieder auseinander zu setzen, denn es ist besser, mit einigen Fakten als mit einer Handvoll glänzender Seifenblasen zu jonglieren. Ein schwieriges Unterfangen, ist es doch schmerzhaft, von schillernden Träumen Abschied zu nehmen.
Bleibt die Hoffnung für Alexander, sich durch diese Form von Seelenarbeit von den immer wiederkehrenden seelischen Entgleisungen freizumachen. Er kann sich durchaus irgendwann ein Leben frei von Psychosen vorstellen. Aber auch, wenn ihm das nicht gelingen sollte, eine Niederlage wäre das noch lange nicht, denn Psychose muss es noch lange keine Sackgasse sein ...
Schreibend im Käfig der Zeit ist der Versuch, ein einschneidenden Schlüsselerlebnisses literarisch aufzuarbeiten.
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