| F l i e g e n o h n e F l ü g e l | ||
|
|
||
|
(Vorgeschichte von "Robbi und sein ungezähmter Vater") |
||
| Es beginnt an einem ganz normalen Tag. Robbis Vater kommt von der Arbeit nach Hause | ||
| und erfährt, dass er mit seinem Sohn aus der Wohnung ziehen muss. Stress kommt auf | ||
| den Vater zu ... er wird von Sorgen und Schlaflosigkeit geplagt. Dazu der Schmerz über | ||
| Robbis verstorbene Mutter. | ||
| Aber anstatt traurig zu sein, lebt der Vater sich in eine lustige Welt voller witziger Reime | ||
| hinein, Robbi findet das zunächst toll, aber schließlich wird ihm das Verhalten des Vaters | ||
| doch zu unheimlich. Der will mit seinem Sohn nämlich in den Dschungel aufbrechen, wo | ||
| immer auch dieser Dschungel liegen mag. | ||
| Robbi würde gerne das Schulsommerfest in der Nähe von Frau Holsten feiern, aber er ist | ||
| ja erst neun Jahre, und so muss er mit dem Vater auf die Reise gehen. | ||
| Aber neugierig ist Robbi doch geworden ... vielleicht fahren sie ja nach Australien! | ||
| Der Vater wird auf der Reise jedoch immer verwirrter. | ||
| Jetzt glaubt er auch noch, fliegen zu können. | ||
| Und das ohne Flügel! | ||
| Der Junge bekommt Angst. Er will nach Hause, aber nun verliert der Vater das Geld. | ||
| Robbi findet das gar nicht mehr cool ... | ||
| R o b b i u n d s e i n u n g e z ä h m t e r V a t e r | ||
|
|
||
| Robbi und sein ungezähmter Vater | ||
| Robbi ist die Hauptfigur dieses Romans, ein Junge, dessen Leben zwischen Wohnung, | ||
| Schule, Fahrradfahrten, Kinobesuchen, Pfadfindern, Freundschaften und ersten | ||
| Verliebtheiten so ganz normal verlaufen könnte - wenn nicht sein verrückter Vater (die | ||
| Mutter ist gestorben) ihn so nervend in Atem halten würde. Denn dieser ungezähmte Vater | ||
| hat wenig Sinn für das, was um ihn herum und mit seinem Sohn passiert. Er ist gefangen | ||
| in seiner Welt, alles dreht sich nur um ihn, er muss dauernd rauchen, zeichnen, viel zu laut | ||
| Musik hören, euphorisch oder schuldbeladen einen Reim auf alle Dinge machen, die ihm | ||
| entgleiten oder längst entglitten sind. | ||
| Und das Kind muss diesen Vater verstehen, umsorgen, entschuldigen. Nebenbei muss | ||
| Robbi auch noch seine eigenen Aufgaben bewältigen: Lehrerinnen beschwichtigen, | ||
| Nachbarinnen austricksen, das Jugendamt überzeugen. Allein ist das für einen | ||
| Zwölfjährigen nicht zu meistern, aber zum Glück hat Robbi ein paar gute Vertraute: Aram, | ||
| der es schafft, seinen Gameboy zur Seite zu legen und seinem Freund beizustehen; ein | ||
| Hochsitz im Tegeler Forst, wo man beobachten, nachdenken und neue Sichtweisen | ||
| erproben kann; Frau Otterndorff, die Lehrerin, die mehr versteht, als anfangs gedacht; | ||
| Oma Lotte, die leider keine echte Oma ist, was zu Problemen führt; Rita, eine wirkliche | ||
| Freundin, die Robbi am Ende sogar küssen darf und schließlich sogar die Kelly Family, die | ||
| einen Brief von Robbi beantwortet ... | ||
| P r e s s e s t i m m e n | ||
|
|
||
| Pressestimme zu "Robbi und sein ungezähmter Vater" | ||
| Rollenumkehr | ||
| Kann man die Welt psychischer Erkrankungen aus der Sicht eines Kindes beschreiben? | ||
| Kann ein Roman, der sich an Jugendliche wendet, glaubhaft in Worte fassen, wie ein | ||
| Zwölfjähriger die Achterbahnfahrt der Gefühle seines Vaters erlebt, dessen schrille | ||
| Handlungen, eigentümliche Aussagen, mehrfache Klinikeinweisungen? Peter Mannsdorff hat | ||
| sich dieser Aufgabe gestellt und sie überraschend munter, liebevoll und gleichzeitig | ||
| kenntnisreich gelöst. (...) | ||
| Legt man das anregende, schlüssig konzipierte und flüssig geschriebene Buch zur Seite | ||
| und blickt auf den Umschlag, dann bleibt nur eine Frage offenen: Warum hat kein Verlag | ||
| bei dieser Geschichte angebissen? Mag sein, dass Verlage aus der psychiatrischen Szene | ||
| nicht den besten Zugang zum Markt der Jugendliteratur haben; aber Jugendbuchverlage | ||
| sollten einen verbesserten Zugang zur Welt psychisch kranker Eltern und ihrer Kinder | ||
| bekommen! Mit diesem Buch könnt's gehen. | ||
| Jens Clausen, Münster | ||
| Aus: "Soziale Psychiatrie", Januar 2005 | ||
| W e g v o m F e n s t e r | ||
|
|
||
| Weg vom Fenster | ||
| Robbi ist sechzehn. Die Schule ist bald zu Ende, er muss sich um ein Berufspraktikum | ||
| kümmern. Auf einer psychiatrischen Station hospitiert er in der Kochgruppe und in der Musiktherapie. | ||
|
Aber eigentlich hat er null Bock auf Ergotherapeut. |
||
| Viel lieber würde er Gitarre lernen und in einer Band spielen. | ||
| Aber wenigstens hat er mit seinem Vater jetzt weniger Stress, denn der ist auf dem Wege, | ||
| sich von seinen psychotischen Ausflügen zu erholen. Er geht in die Tagesklinik und hat regelmäßig | ||
| Einzelgespräche mit seiner Therapeutin. Doch dann wird der Vater wieder überschwänglich | ||
| und redet mit glasigen, verheulten Augen. Die Therapeutin macht sich Sorgen, spricht von Klinik. | ||
| Der Vater aber fühlt sich vollkommen gesund. Soll er wirklich in den 'Psychoknast' gehen oder | ||
| abhauen? | ||
| Und Robbi? | ||
| Dürfte er den Vater jetzt im Stich lassen? Sollen sie in einer | ||
|
Nacht- und Nebelaktion klammheimlich aus der Stadt |
||
| verschwinden? Weg vom Fenster wäre der Vater in jedem Fall... | ||
| Weg vom Fenster" ist der dritte Teil der Robbi-Ritter-Trilogie. | ||
| (Bd. I: "Fliegen ohne Flügel", Bd. II: "Robbi und sein ungezähmter Vater".)" | ||