G e s c h i c h t e n  v o n  H e n r i e t t e
   
   
Die Sternenplückerin
 
 Henriette ist glücklich. Sie lebt allein im zweiten Hinterhof der
 Zwingligasse 9, in Litlist, einem Städtchen am Rande der FuFu-
 Berge. Sie hat ihre zwei Untermieter, die Hasen Lola und Lotus.
 Sie ist in bester Gesellschaft: Der Zwerg Balthasar Quäki, der
 weltberühmte Dichterpoet, Philosoph und Lebenskünstler hat sich
 vor geraumer Zeit in ihrem Ohr eingerichtet und will gar nicht
 mehr ausziehen, so wohl fühlt er sich dort. Wenn Henriette mit
 ihm redet, fällt sie allerdings unangenehm auf. Herr Ochsenknopf 
 will den Zwerg mit Tropfen vertreiben, doch Henriette findet 
 eine bessere Lösung ... wenn nicht nur der ganze Schwindel
mit dem Alleinwohnen herauskommen würde - Henriette
  wohnt nämlich in einem Heim
   
                   P r e s s e s t i m m e n
   
 
   Leserkritik:  Die Sternenpflückerin
 

Ich staune immer wieder über die liebevolle Darstellung der Charaktere, über Realitätsnähe, die Sie zu zaubern verstehen, und zugleich

Ich staune immer wieder über die liebevolle Darstellung der Charaktere, über Realitätsnähe, die Sie zu zaubern verstehen, und zugleich

die traum- und märchenhaften Anteile, die philosophischen Hintergründe, psychologisch-pädagogischen Botschaften, die spielerisch 

leichtfüßig daherkommen.

Sigrid Lemke-Westermeier

Lehrerin, Vallendar

 
   
                   G e s c h i c h t e n  v o n  H e n r i e t t e
   
   

Kreuzfahrt durch den Kosmos

 

Henriettes Großvater ist gestorben. In einem abenteuerlichen Raumschiff,

bestehend aus einer alten Badewanne und einem Segel, reisen Henriette und 
ihr Freund Peter dem Großvater auf seinen Traumplaneten hinterher. Das ist 
Lächelleiten. Es soll das Paradies sein. Doch das Paradies wird durch 
Henriettes Verschulden bedroht. Sie versucht nun, alles wieder gut zu 
machen.
 
In Peter Mannsdorffs zweitem Henriettenband (Bd. I: "Die Sternenpflückerin") 
versucht der Autor kindgerecht - und gerade deshalb hoffnungsvoll - die Frage 
zu beantworten:
 
"Was kommt nach dem Tod? " Aber auch setzt er sich immer wieder mit
Problemen der Toleranz und dem sogenannten Normalen und Nicht-Normalen
auseinander.
 
Ein spannendes Buch voll Fantasie für Kinder ab 10 Jahre, aber auch für 
Erwachsene.
   
                   P r e s s e s t i m m e n
   
 
   Leserkritik: Kreuzfahrt durch den Kosmos
 

"Eine quieklebendige Geschichte. Leser von 10 Jahren bis ins hohe Alter können sich durchaus in den merkwürdigen

Planetenbewohnern wiedererkennen, denen Henriette und Peter auf ihrer Reise durch den Mikrokosmos begegnen. Neugierde gehört

dazu."

Sigrun Casper

Autorin, Berlin

 
 
                   D a s  G e t e i l t e  Z i m m e r
   
 
Das geteilte Zimmer (Ab 12 J.)
 
Henriette wohnt bei ihrem Großvater. Sie hat ihn sehr lieb, nicht nur, weil er so spannende und aufregende Geschichten schreibt. Trotzdem wünscht sie sich Eltern, denn sie hatte nie welche. Mit ihrem Freund Peter begibt sie sich auf eine Fantasiereise, die sie in das Städtchen Dum führt. Dort darf sich Henriette auf einem Jahrmarkt in einem Spiegelkabinett aus Spiegelsplittern ihre Traumeltern zusammenstellen. Die Wahl jedoch glückt ihr nicht so recht, sie hat da offenbar etwas falsch gemacht, denn irgendwie passen die Eltern nicht zusammen. Sie streiten sich viel.
Das färbt auf die Kinder ab. Immer wieder kriegen auch sie sich in die Haare, wenn es darum geht, Computerspiele zu spielen oder Bücher zu lesen. Alles gipfelt darin, dass die Mutter den Vater nötigt, ein Regal als Raumteiler quer durch das Kinderzimmer zu bauen, damit die Kinder voreinander ihre Ruhe haben. Aber eigentlich verfolgt sie ganz andere Ziele.
Peter und Henriette sind jetzt getrennt.
Die Wand im Kinderzimmer ist nur der Anfang. Bald teilt ein großer Zaun die Stadt. Als Peter und Henriette merken, dass alles kein Spiel mehr ist, kommen sie zur Besinnung. Doch ist jetzt alles zu spät?


Von oben blickt sie neugierig auf die Straßen der anderen Seite. Dort
leben Menschen wie sie und ihr Vater, mit einer Nase mitten im
Gesicht und Augen, mit denen sie sehen und einem Mund, mit dem sie
sprechen können. Was, wenn die Holzlatten 100 oder 1000 Jahre
stehen bleiben? Werden die Menschen auf der anderen Seite dann ihre
Augen am großen Zeh und ihren Mund auf dem Po haben?