D i e   R e i s e   n a c h   R e n i v e
   
 
Die Reise nach Renive

 
Das Märchen vom verlorenen Lachen
  Roland Habicht geht auf Reisen. Er weiß aber nicht, in welche Länder ihn die Reise führen wird.
  Schließlich kommt er in das Königreich von Ricanien. Dort fällt das Lachen, der große Schatz des
  Königreiches, in den Brunnen. Roland meldet sich freiwillig, das Lachen dem Volk von Ricanien
  zurückzubringen, und er gelangt nach Patégonien. Dort trifft er auf den Zauberer Lusch Muton, der
  dafür berüchtigt ist, Eindringlinge in Steine zu verwandeln. Aber Roland ist furchtlos und sucht
  weiter nach dem Lachen.
  Doch alle Suche ist vergebens.
  Der Zauberer hat eine große Bibliothek, vielleicht verbirgt sich das Lachen ja dort ...? Roland kann
  zwar lesen, er ist es jedoch nur gewohnt, Reklametafeln und Zeitungsüberschriften zu überfliegen.
  Aber richtige Bücher lesen?
  Nie im Leben!!!
  Jedoch ist er so besessen, das Lachen zu finden, dass es für ihn keinen anderen Weg gibt:
  Er muss lesen, lesen und nochmals lesen ....
  Und er findet eine heiße Spur.
 
  In diesem spannend erzählten Märchen werden die technischen Errungenschaften unserer 
  modernen Zeit mit märchenhaften, ursprünglichen Augen gesehen. Da wird ein Auto zur 
  Kutsche, die von 100 Pferden gezogen wird; Flugzeuge sind eiserne Vögel, und Telefone 
  verwandeln sich in sprechende Muscheln.
  Leben wir nicht heute auch im Reich eines Zauberers, der das Kind in uns verwandelt hat, 
  wenn wir die bequemen Errungenschaften der heutigen Zeit als das Selbstverständlichste 
  der Welt hinnehmen und uns über nichts mehr wundern?