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D a s v e r r ü c k t
e W o h n e n |
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Das verrückte WohnenGerd kämpft mit seinen Depressionen und schreibt Gedichte. Der schöne Roberto wartet auf seinen
Nobelpreis für Kybernetik. Hans und Gerd sind abwechselnd auf dem Jesustrip, Verena hält sich für Martin Luther, und Jörg will die IQs gerecht verteilen ... In diesen Kreis psychisch kranker Menschen gerät Peter mit seinen eigenen Macken. Eben gerade - nach manischen Schüben wieder "normal" - aus der psychiatrischen Klinik entlassen, findet er seinen Platz in einem Übergangswohnheim am Rande Berlins. Zunächst fühlt er sich in seiner inneren Stadt wie im inneren Exil. Nur langsam legt er seine Vorurteile ab und nimmt den Kampf mit dem Alltag auf. Widerwillig beteiligt er sich an der Reha-Maßnahme. Erst allmählich findet er seinen Weg.
Ein spannender und farbiger Bericht aus dem Innern eines Illusionspalastes, ein Buch, das Maßstäbe der Wahrnehmung "verrückt" und die "Verrückten" menschlich nahe bringt. Man lernt, mit ihnen zu lachen, und verlernt es, über sie zu lachen. Ein brillant geschriebener Erfahrungsbericht über ein schwieriges Thema, voller Humor - und gerade deshalb mehr als bloß unterhaltend: menschlich und in dieser Qualität wirkungsvoll.
(Klappentext von Herder/Spektrum, 1994)
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P
r e s s e s t i m m e n |
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| Pressestimmen |
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Das verrückte Wohnen" ist Lebenshilfe und Mutmacher für Betroffene und deren |
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Angehörige, aber auch Lesestoff für Interessierte, die ihre Augen vor der Wirklichkeit |
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nicht verschließen, psychisch Kranke nicht am Rande der Gesellschaft sehen und um |
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bloßes Verständnis bemüht sind. |
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Deutschland Sender Kultur |
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Der Autor zeigt Irr-Witz von einer bis dahin unbekannten Warte aus: einer feinfühligen, |
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den anderen im Anderssein annehmenden Weise. Weitersagen! |
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Ulrich Karger, Berliner Zeitung |
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Die Sprache ist erfrischend ungezwungen, die zahlreichen Dialoge wirken ‚wie |
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gesprochen'. Lesefreude in jedem Fall. |
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Irene Halpern, Kontakte |
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Verständnishilfe mit Schmunzelgarantie |
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Hartwig Hansen, taz |
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